Kapitel 6 - Chinesische Philosophie, Teil 1: Konfuzius

22.12.08, 17:40:18 von philosophie
Chinesische Philosophie


Konfuzius (551-479 v. Chr.)
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Der auf ihn zurückgehende Konfuzianismus ist bis heute sozusagen 'Staatsreligion Chinas'; Konfuzius selbst darf sich rühmen, dass er der einzige Philosoph ist, dem heute fast göttliche Verehrung zuteil wird – und das obwohl Konfuzius wie Sokrates oder Jesus keinerlei selbst verfasste Werke hinterlassen hat.
Ein dem Konfuzianusmus nahe stehendes Buch ist das Buch: I Ging [sprich 'I Tsching'], das "Buch der Wandlungen": Alles im Leben ist zu begreifen als das Wechselspiel zwischen den beiden Prinzipien Yin und Yang.
Yin steht für: Erde, dunkel, schwach, ruhig, nachgiebig, empfangend
Yang steht für: Himmel, männlich, hell, stark, schöpferisch, gebend
Konfuzius’ Lehre wurde einmal mit einer Ellipse verglichen: Ihre beiden Brennpunkte sind die Persönlichkeit bzw. die menschlich Gesellschaft. Sein Idealbild ist der 'Edle Mensch'. Er strebt nach den Idealen Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Kindliche Pietät und Befolgung der Riten. Diese Ideale kann man nie ganz erreichen, dennoch soll man sie anstreben; der beste Weg, dies zu erreichen, ist über das Lernen.
In Bezug auf die Gesellschaft betont Konfuzius, dass man die gegebene Ordnung (Eltern, Gesetze…) respektieren müsse. Nur aus Ordnung geht letztlich die Freiheit hervor.

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