Kapitel 5 - Ausbreitung der griechischen Philosophie, Teil 1: Hellenismus

22.12.08, 17:22:15 von philosophie
Ausbreitung der griechischen Philosophie:

Der Hellenismus
ca. 400 v.Chr. – 400 n.Chr.

Der Hellenismus wurde durch das Verschwinden der Grenzen zwischen den verschiedenen Ländern und Kulturen geprägt. Religion, Philosophie und Wissenschaft der Griechen, Römer, Ägypter, Babylonier, Perser und Syrer wurden nun vermischt.
Die hellenistische Kultur lässt sich gut mit der Welt von heute vergleichen.
Auch die Welt von heute wird durch eine immer offenere internationale Gemeinschaft gekennzeichnet. Man kann heute in allen größeren europäischen Städten religiöse Vorstellungen, Philosophie und Wissenschaft aus allen Erdteilen antreffen.
Auch die Wissenschaft des Hellenismus war geprägt von der Vermischung verschiedener kultureller Erfahrungen. Hier spielte die Stadt Alexandria in Ägypten eine Schlüsselrolle als Treffpunkt von Osten und Westen. Athen blieb weiterhin die Hauptstadt der Philosophie.

In dieser Epoche lebten und arbeiteten viele Naturforscher, die auf die spätere Zeit großen Einluss hatten: Euklid leistete bahnbrechendes für die bis heute gültige euklidische Geometrie, Proklos für die Arithmetik, Archimedes für die Physik (letzterer entdeckte das Hebelprinzip und den Auftrieb), Galen für die Medizin, Aristarchos für die Astronomie (Geozentrisches Prinzip) Daraus entwickelten sich 4 philosophische Strömungen:
Kyniker, Stoiker und Epikureer bauten auf die Lehren von Sokrates auf. (Der Mensch muss sich vom materiellen Luxus befreien.) Der Neuplatonismus besonders auf Platon.

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