Kapitel 5 - Ausbreitung der griechischen Philosophie, Teil 3: Die Stoiker

22.12.08, 17:27:21 von philosophie
Die Stoiker
Der Name kommt vom griechischen Wort für „Säulengang“ (Stoá).
Begründer dieser Schule war
Zenon (333-264): Er versammelte seine Zuhörer in diesem Säulengang (Stoá)

- Die Stoiker sind der Auffassung, dass es ein allgemein gültiges Recht gibt, das sogenannte Naturrecht. Es gilt für alle Menschen, und auch für Sklaven. Es gibt von Natur aus keine Unterschiede zwischen den Menschen.
Auch Naturprozesse wie Krankheit und Tod müssen den Gesetzen der Natur folgen. Es gibt nur eine Natur = diese Auffassung nennt man MONISMUS ( im Gegensatz zu Platons DUALISMUS, der Zweiteilung der Wirklichkeit); wichtig ist also:
Ein Leben im Einklang mit der Natur zu führen

- Eine Kernthese der stoischen Philosophie lautet: Der Mensch muss sich in sein Schicksal fügen; nichts geschieht zufällig; Auch heute benutzen wir noch den Ausdruck „stoische Ruhe“, wenn jemand z.B. eine wichtige Nachricht gelassen nimmt. Der Mensch ist sozusagen wie ein Hund vor ein Wägelchen gespannt: Er kann selber lenken, doch nur in einem bestimmten Rahmen.
- Generelles Ziel der Stoiker ist ein Freisein von Leidenschaften

- Weitere wichtige stoische Philosophen waren: Seneca (der Lehrer von Kaiser Nero), Epiktet und Kaiser Marc Aurel.

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