Kapitel 5 - Ausbreitung der griechischen Philosophie, Teil 2: Die Kyniker

22.12.08, 17:24:03 von philosophie
Die Kyniker

Wirkliches Glück bedeutet nach diesen, nicht von Luxus, politischer Macht und guter Gesundheit abhängig zu sein.
- Der Mensch soll bedürfnislos sein, nur dadurch ist er frei.
Sokrates soll an einer Marktbude vorbeigekommen sein, in der alle möglichen Dinge angeboten wurden. Schließlich rief er aus:“ Wie zahlreich sind doch die Dinge, derer ich nicht bedarf!“ Dieser Spruch könnte als Motto der kynischen Schule gelten, die ANTISTHENES begründete.
Der bekannteste unter den Kynikern war
DIOGENES (391-323)
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Von ihm sagt man, dass er in einer Tonne wohnte und nichts weiter besaß als einen Umhang einen Stock und einen Brotbeutel. ( Alexander der Große wollte ihm einmal einen Wunsch erfüllen und Diogenes antwortete er möge ihm nur aus der Sonne gehen. Er hatte alles, was er sich wünschte.)
Vor allem lehrte er, dass nur Bedürfnislosigkeit wahre Freiheit bedeutet. Er betonte die praktische Lebensführung und kritisierte die rein theoretische Art des Philosophierens.
Die Kyniker empfahlen, man soll sich
1. keine Sorgen um die eigene Gesundheit machen,
2. sich nicht vor Leiden und Tod fürchten und
3. und sich nicht die Nöte anderer zu Herzen nehmen.

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