Kapitel 3: Klassische Griechische Philosophie, Teil 6: Aristoteles' Ursachenlehre und Logik

20.10.08, 18:17:22 von philosophie

Formursache Haus: Ein Gegenstand bestimmt sich nach seiner Form (ein Haus nach seinem Plan)
Löwe: Gattung des Löwen
Statue: die vom Bildhauer erzielte Gestalt – Hermes oder Aphrodite
Zweckursache Haus: Es geschieht nichts ohne Zweck ( Beim Haus z,B. Schutz vor Wetter) A. glaubte z. B., dass es regnet, damit die Pflanzen wachsen. Wir würden das Ganze wohl umdrehen - die Pflanzen wachsen, weil es nass ist
Löwe: Drang, sich zu einem erwachsenen Löwen zu entwickeln
Statue: hat die Funktion, ein Werk der schönen Künste darzustellen.
Antriebsursache
(Wirkursache) Haus: jede Entwicklung braucht einen Motor, der ihn vorantreibt
( beim Haus die Arbeit der Maurer, Zimmerleute)
Bsp. Löwe – Eltern, die ihn zeugten
Statue: der Bildhauer
Stoffursache
(materielle U.) Haus: Jeder Gegenstand besteht aus Materie ( beim Haus Ziegelsteine)
Löwe: besteht aus Gewebe und Organen
Statue: der Marmor, aus dem sie gehauen wurde

Aristotelische Logik

In der Logik (der Lehre vom folgerichtigen Schließen) entwickelte Aristoteles Gültigkeitsregeln. Regeln, die aussagen, welche Schlüsse und Beweise logisch gültig sind
Die Hauptverbindungen im Denkprozess sind die Syllogismen:
Satzpaare, die zusammengenommen zu einem neuen Schluss führen.
Das klassische Beispiel hierzu: „Alle Menschen sind sterblich” (1. Prämisse) und „Alle Griechen sind Menschen”(2. Prämisse), ergeben den gültigen Schluss, „Alle Griechen sind sterblich”. ( Conclusio)
Die Logik des Aristoteles war bahnbrechend und blieb im Wesentlichen bis ungefähr in das Jahr 1900(!) nahezu gleich.

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